Eine bei den meisten Privatanlegern noch teilweise unbekannte Anlageform ist Private Equity bei welchem Venture Capital eine Unterklasse bildet.
  Viele Anleger schrecken davor wohl noch zurück, da der Begriff Venture Capital (Risikokapital) eine höchst spekulative und riskante Anlageform suggeriert

Betrachtet man sich jedoch die langfristige Wertentwicklung in diesem Bereich, wird man feststellen, dass die von Venture Capital erreichten Renditen deutlich über den Renditen herkömmlicher Investments liegen und von nahezu keiner anderen Anlageform erreicht wurden.

Wo wird aber bei Venture Capital nun genau investiert?

Die Investitionsschwerpunkte im Bereich von Venture Capital liegen in der Finanzierung von meist kleineren Untenehmen als Frühphasenfinanzierung oder in der Finanzierung von Unternehmen, die schon eine gewisse Marktstellung bzw. ein gutes Produkt haben und nun Kapital für eine weitere Expansion benötigen. Der Begriff Finanzierung soll hierbei nicht verleiten zu denken, es würde sich um Darlehen handeln. Vielmehr stellen Venture Capital Unternehmen oder Fonds diesen Unternehmen das Kapital gegen Unternehmensanteile oder Gewinnbeteiligungen zur Verfügung und partizipieren so am Erfolg des unterstützten Unternehmens.

Selbstverständlich besteht hierbei auch das Risiko eines Totalverlustes, wenn sich das Unternehmen nicht wie geplant entwickelt oder sogar insolvent wird.

Aus diesem Grund ist auch hier die Risikostreuung das Geheimnis zum Erfolg.
Professionelle Private Equity und Venture Capital Fonds investieren das Geld ihrer Kunden grundsätzlich breit gestreut in viele Unternehmen bzw. in verschiedene weitere Venture Capital und Private Equity Fonds. 
So wird einerseits das Risiko einer Vermögensminderung sehr gering gehalten, während andererseits die großen Chancen kleinerer Unternehmen mit herausragenden Produkten und chancenreichen Konzepten gewahrt bleiben.

Auf diese Weise konnten viele Investoren im Schnitt der letzten Jahrzehnte Renditen von ca. 16% – 18 % pro Jahr erzielen.