Die kleinen Solarzellen, mit denen Spielzeug-Hubschrauber angetrieben wurden, sind erwachsen geworden. In Reihe geschaltet und auf großen Platten montiert, sind sie inzwischen in der Lage aus Sonnenlicht so viel Energie zu gewinnen, dass die Versorgung eines Einfamilienhauses gesichert ist. Die Ausnutzung jedes einzelnen Lichtstrahls wird ständig optimiert, was Photovoltaik-Anlagen immer leistungsfähiger macht.
Zum Einsatz kommen sie mehrheitlich im privaten Bereich. Doch auch Firmen und Kommunen setzen vermehrt auf Photovoltaik. Denn einerseits gilt die Sonne als Energielieferant der Zukunft und der so gewonnene Strom als umweltfreundlich.
Durch die staatlich garantierte Einspeisevergütung sind Solaranlagen inzwischen zu teilweise sehr lukrativen Anlagemöglichkeiten geworden. Da die durch Sonnenenergie erzeugte Elektrizität vom regionalen Versorger auf jeden Fall abgenommen werden muss und zwar zu dem im EEG festgelegten Preis, amortisieren sich Photovoltaikanlagen inzwischen in einem relativ kurzen Zeitraum.
Flächen an Industriebauten und kommunalen Einrichtungen stehen reichlich zur Verfügung. Einzig die Finanzierung stellt oftmals ein Problem dar. Mit Photovoltaik-Beteiligungen lassen sich die Kosten auf mehrere Investoren verteilen. Die Rendite ergibt sich aus den Einnahmen vom Stromverkauf. Wichtig für Beteiligungen an Photovoltaik-Anlage ist das Wissen um die prognostizierte Leistung, die sich aus Sonnenstunden und der Nennleistung der Zellen ergibt.
Diese Daten sollten in jedem Prospekt zu Photovoltaik-Anlagen zu finden sein. Damit lässt sich die Investition besser kalkulieren. Der Einstieg ist bei einzelnen Städten schon mit 50 Euro möglich, was eher symbolischen Charakter hat. Bei größeren Projekten liegt die Mindesteinlage bei einem Vielfachen.