Seine private Altersvorsorge ganz und gar über Beteiligungen laufen zu lassen, wäre unvernünftig.
Das Risiko, sein Geld zu verlieren oder nur noch einen Bruchteil dessen zu bekommen, was investiert wurde,
ist zu groß. Es wäre nicht das erste Mal, dass unter anderem bei Beteiligungen an Immobilien ganze
Millionenbeträge pulverisiert werden. Eine genaue Kalkulation ist bei Beteiligungen nie möglich. Zu
große Versprechen erweisen sich oft als riesige Flops. Bei der Entscheidung für Beteiligungen gleich
welcher Art gilt es, vor allem die Bedingungen und anfallenden Kosten, darunter vor allem die weichen
Kosten, für die Vermittlung, den Vertrieb und die Verwaltung, zu beachten.
Bei Immobilien ist
es zudem sinnvoll, sich nicht von Prospekten blenden zu lassen. Wer mehrere tausend Euro investiert,
sollte das Geld für eine Besichtigung erübrigen können. Eine gewisse Sicherheit bieten Beteiligungen
an Windkraftanlagen, nachdem der Garantiepreis für den Strom auch seitens der EU als rechtens erklärt
wurde. Doch auch hier gibt es wie bei allen anderen Beteiligungen Faktoren, die nicht oder nur
schwerlich abgeschätzt werden können, so etwa die Wartungsintensität.